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Stadthaus Seehof
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Stadthaus Seehof, Hafenparkhaus

Neue Wohnungen am See

Dort, wo heute der Seehof-Parkplatz liegt, werden 30 bis 35 Wohnungen gebaut. Und eine zweigeschossige Tiefgarage, die teilweise öffentlich ist. Der Gestaltungsplan liegt zur Vorprüfung beim Kanton. Baubeginn könnte im Winter 2014 sein.

Rorschach schliesst eine weitere Baulücke im Stadtkörper. Der Gestaltungsplan «Seehof Ost» liegt zur Vorprüfung beim Kanton. Vorgesehen ist eine Wohnüberbauung mit integrierter öffentlicher Parkgarage.

Eigenständige Architektur

Das frühere Hotel Seehof an der östlichen Hauptstrasse zählte ab 1870 zu den besten Häusern am Platz. Vor rund 40 Jahren wurde es abgebrochen. Die Baulücke im Stadtkörper diene seither als Parkplatz, heisst es in einer Mitteilung der Stadtkanzlei. Sie erinnert auch daran, dass ab 2005 der Stadtrat die Arealentwicklung aus städtebaulicher Sicht an die Hand genommen habe. Mitgewirkt haben die kantonale Denkmalpflege, das Amt für Raumentwicklung und der Kantonsbaumeister. Die Stadtkanzlei teilt weiter mit: «Zentral war die Frage, welche Bauformen an der sensiblen Lage in unmittelbarer Nähe zur Kolumbanskirche und am Eingang zum Stadtkern richtig sind.» 2007 sei festgestanden, dass nicht Altstadtbauten kopiert, sondern Gebäude mit eigenständiger Architektur und Flachdächern gebaut werden sollen, die zusammen ein neues Quartier bilden. Der Neubau der Raiffeisenbank sei ein erstes Ergebnis.

Bauherrschaft aus St. Gallen

Um Handlungsfreiheit bei der Wahl der Investoren zu bekommen, kaufte die Stadt vom Kanton den Seehof-Parkplatz. Mit JUBAG IMMO und KIMO AG der Herren Elmar Jud und Markus Morant, beide in St. Gallen, hat die Stadt schliesslich Kaufinteressenten gefunden, die bereit sind, den Seehof-Parkplatz nach den Vorgaben der städtebaulichen Arealentwicklung zu überbauen. Als Architekten haben sie Carlos Martinez beigezogen, der unter anderem auch das neue Therapiezentrum Oberwaid in Mörschwil geplant hat. Der Gestaltungsplan ist erarbeitet und liegt zur Vorprüfung beim Kanton. Der Stadtrat wird ihn voraussichtlich im September erlassen und danach auflegen.

Nordfassade mit Erkern

Der Neubau übernimmt auf der Nordseite die Flucht zwischen der Raiffeisenbank und den bestehenden Häusern beim Bellevue. Gegen den See hin sind die Wohn-Essbereiche raumhoch verglast, teilweise in der Form von Erkern in Anlehnung an die Erker an den historischen Häusern der östlichen Hauptstrasse. Durch die Lage des Gebäudes an der Hauptstrasse entsteht auf der Südseite ein grosser Freiraum, der sich als halböffentlicher und privater Grünraum nutzen lässt. Die Wohnungen in den oberen Geschossen erhalten einen Balkon gegen Süden, die untersten Wohnungen haben direkten Zugang zum Garten. Beabsichtigt sind 30 bis 35 Wohnungen; die genaue Zahl werde im Baugesuchsverfahren nach der Rechtskraft des Gestaltungsplans festgelegt, teilt die Stadtkanzlei mit.

Öffentliche Parkgarage

Erschlossen wird der Neubau über die Einfahrt von der Hauptstrasse. Diese dient auch der Erschliessung der bereits gebauten privaten Parkgarage der Raiffeisenbank. Im Gestaltungsplan wird zudem bestimmt, dass die Einfahrt auch einer allfälligen späteren Neuüberbauung anstelle der heutigen Häuser bis zum Bellevue zu dienen hat. Die Parkgarage ist zweigeschossig. Ebenerdig zur Hauptstrasse kommt der öffentliche Teil mit 72 Parkplätzen zu liegen. Mit der Inbetriebnahme dieser Parkgarage, die ans Parkleitsystem angeschlossen wird, will der Stadtrat die heutigen Parkplätze auf dem Kabisplatz am Hafen aufheben.

Baubeginn 2014 angestrebt

Aufgrund der Bodenverhältnisse in Seenähe setzen die Aushubarbeiten einen tiefen Wasserstand voraus. Die Bauherrschaft strebt an, im Winter 2014/15 mit dem Bau beginnen zu können. Voraussetzung dafür ist, dass das Gestaltungsplan- und anschliessende Bausgesuchsverfahren nicht durch Einsprachen und Rekurse verzögert werden.

Copyright St. Galler Tagblatt (Sk./mb.) 23.08.2013
   
Stadthaus Seehof
Rorschach

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